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Archiv des Fraktionsblogs - 2009

 

Ein frohes neues Jahr

Das alte Jahr neigt sich immer mehr seinem Ende zu. Für die vielen Anfragen, guten Ideen und Ratschläge, für die angenehme Zusammenarbeit in den Ausschüssen und dem Gemeinderat, der guten Aufnahme bei den Ortsräten, bedankt sich die Fraktion bei allen Bürgern und Bürgerinnen der Grossgemeinde.

Wir wünschen allen ein Jahr 2010 voller Gesundheit, Glück und Erfolg. Und für unsere Gemeinde ein Jahr, in dem alle für das Wohl der Gemeinde und Ihrer Menschen eintreten und das es weniger Zerreden und mehr konstruktive Vorschläge geben wird, auch wenn Letztere wesentlich schwieriger sind. Denn wir haben viele Dinge, um die uns andere Gemeinden sehr wohl beneiden. Und diese sollte man nicht schlecht reden, sondern schauen, wie man sie erhält und ausbaut, wie man sie ergänzt und verbessert, wie man sie aktiv fördert. Es kommt schlussendlich uns allen zu Gute!

28. Dezember 2009
 

Zwei Oasen der Entspannung in Differten, geplant für die Zukunft und ein Erlebnis für Jung und Alt und .... Danke Frank!

Die neue Saunalandschaft in Differten wertet das Hallenbad enorm auf. Seine Existenz, auch durch den von der Fraktion in der Zeitschrift "Extra" publizierten Artikel, ist weit über die Gemeindegrenzen bekannt und sorgte schon dafür, dass aus Saarlouis und Rehlingen-Siersburg die ersten Gäste und mehr als nur positive Rückmeldungen kamen. Der im japanischen Stil gehaltene Außenbereich (Garten des Hallenbades) ist eine Wohlfühloase und ein Alleinstellungsmerkmal, wie sie ein moderner Dienstleister, und das sind die Bäderbetriebe nun mal, dringend benötigt, um am Markt zu bestehen. Gerade mit Hinblick auf Glaskugelmeldungen wie "Schwimmbäder von Schließung bedroht - Im Saarland könnten künftig noch mehr Schwimmbäder geschlossen werden. Das befürchtet Städtetagspräsident Klaus Lorig." (SZ), sollte man den Ernst der Lage erkennen und diese Aufwertung der Bäderbetriebe Wadgassen befürworten. Einfach nur ein Becken zu bauen und dann Dekaden zu erwarten, dass alles gut geht, ist der sichere Tod eines jeden Schwimmbades. Hier wurde für die Zukunft geplant und eine Basis dafür geschaffen, dass unsere Kinder auch noch in vielen Jahren in Wadgassen das Schwimmen lernen werden - und weshalb ein Saunabesuch eine Wohltat für den Organismus darstellt. Als Freizeitangebot für die Senioren der Gemeinde ist die Kombination Hallenbad-Saunalandschaft auch nicht zu verachten.

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Aber, auch das Hallenbad mit Saunalandschaft, braucht seine Zeit, analog dem Freibad. Was gab es dort einst für Gespräche, für Befürchtungen. Mittlerweile ist es weit über die Landesgrenzen bekannt und an sonnigen Tagen sieht man nicht umsonst "TR", "KL", "SB" usw. in Form von Auto-Kennzeichen um das Parkbad stehen. Gut Ding braucht Weile - das gilt bei Weinen, guten Ideen und Konzepten gleichermaßen. Der Differter Tierpark, in wenigen Minuten vom Schwimmbad aus zu erreichen, bietet Natur zum Anfassen für Jung und Alt. Hier können unsere Kinder die Tiere hautnah erleben, vor allem auch Tiere, wie sie bei uns auch tatsächlich vorkommen sowie einige Exoten. Der Spielplatz lädt ein zum Austoben, der kleine Gastronomiebetrieb sorgt für die Möglichkeit sich zu stärken. Zum Jahresende wollen wir Frank Reinstädtler für seinen Einsatz im Tierpark danken, der weit über das hinausgeht, was seine Stellenbeschreibung aussagt. Ob es die Rettung des Geißbocks Romeo war, die durch sein Engagement erst möglich wurde und die in seiner und unserer Freizeit geschah, ob es um die liebevolle Handaufzucht "seiner" Tiere geht - er ist immer da, immer ein Ansprechpartner. Zwei Dinge haben speziell bei mir dazu beigetragen, dass er meine volle Sympathie bekam: einmal die Tatsache, dass er die Ein-Euro-Joblern genauso fordert, wie er es auch für sich selbst als normal ansieht, und sie nicht wie Angestellter zweiter Klasse behandelt und zum anderen, dass er mit vollem Herz bei der Sache ist. Wenn Sie sich davon selbst überzeugen wollen, empfehle ich Ihnen den Besuch des Tierparks und greifen Sie ihn einfach mal ab und lassen Sie sich von "seinen" Handaufzuchten berichten. Schauen Sie ihm dabei in die Augen - und sie wissen was ich meine.

28. Dezember 2009 - Autor: Dr. Andreas Neumann; im Namen der Fraktion Bürgerinitiative.
Energiepolitik in Wadgassen

Es gehört schon eine gewisse Ironie dazu gleichzeitig von einem "Finanzhaushalt und Ausgabensituation in der Gemeinde, welche eine beträchtliche Schieflage aufweist" zu sprechen und wenig später das 35 Millionen Euro Projekt in Überherrn zu loben und offensichtlich das Wadgasser Stromnetz in Eigenbetrieb geistig schon mal ad acta zu legen. Natürlich sind Solar-, Photovoltaik-, Biogas-, Windkraft- und Wasserkraftanlagen als Energiequellen CO²-frei - nur wie bezahlt man das denn bitte? Vom wirtschaftlichen Sinn des Ganzen einmal abgesehen. Dagegen wirken selbst Entspannungsoasen wie die Differter Saunalandschaft wie Centbeträge. Aber lassen Sie uns doch kurz die obigen CO²-freien-Alternativen auf die Gemeinde Wadgassen anwenden.

Solarenergie: Fakt ist, dass wir hier nicht in der Wüste Sahara leben. Alleine kann diese alternative Energiequelle den Bedarf auf keinen Fall decken. Freie Flächen gibt es auch nicht überall. Vandalismus ist für Kollectoren ein echtes Problem. Dachbauten bedürfen entsprechenden Dächern, woran es aber mangelt - die Problematik wurde aber in einer Gemeinderatssitzung ausführlich behandelt. Windkraft: Überherrn plant hier den Einsatz am Standort Europasender bei Berus, schade nur, dass die Grossgemeinde eine solche Lokalität gar nicht aufweist - wir hätte hier immerhin das Bierenfeld anzubieten- deutlich niedriger gelegen und mit deutlich weniger Wind. Interessant sind auch die Unterhaltskosten sowie die Lebensdauer von Windkraftanlagen. Wasserkraft: der Betrieb von Mühlen bedarf in der Regel zuerst einer Stauung. Als Wadgasser bin ich jetzt schon gespannt, welche Pegel die Bist in der Zukunft aufweisen wird, wenn Überherrn mit der Wassernutzung beginnt. Da wir nun viele gewaltige Flüsse und stürzende Wasserfälle in der Gemeinde haben, sollte man diese auch konsequent nutzen, wobei mir halt deren Lokalität bislang verborgen geblieben ist. Die "Stromschnellen", denen Werbeln seinen Namen verdankt, können damit nicht ernsthaft gemeint sein. Läßt man die Ironie weg, bleibt die Tatsache, dass für eine konsequente Nutzung der Wasserkraft so ziemlich alles an natürlicher Voraussetzung fehlt.

Bei all diesen Punkten, und abgesehen von den 35 Millionen Euro, sollte man sich auch vor Augen führen, dass in den letzten 10 Jahren die Energieausbeute-Steigerung durch modernisierte Solar- und Photovoltaikanlagen bei über 30 Prozent lag. Es kann also sehr gut sein, dass man jetzt Millionen ausgiebt, die die Gemeinde geradezu gefährlich belasten würden, um dann ein fast schon veraltetes System zu haben. Auch kein so schöner Gedanke. Das neue Energiekonzept hingegen ermöglicht der Gemeinde zu vertretbaren Kosten eine energietechnische Eigenregie. Eine Eruierung, in wie weit der Bau und Betrieb von Biogasanlagen u.ä. Sinn machen, wäre sicherlich angeraten bzw. ist schon in Arbeit. Aber alles Schritt für Schritt. Das Rom an einem Tag gebaut wurde ist ein sich hartnäckig haltendes Gerücht.

28. Dezember 2009
Wasserpreise leicht erhöht

Ganz ohne Erhöhung geht es nicht. Nachdem die Gemeinde ein Jahr eine Null-Runde durchführte, jetzt wieder eine Erhöhung an die Gemeinde kam, legte Bürgermeister Harald Braun sehr detailliert dar, wieso eine leichte Erhöhung als Durchgabe an die Bürger nicht mehr vermeidbar ist. Denn die Gemeinde benötigt für Personalkosten und Sonderausgaben (wie Schulungen der Mitarbeiter, Instandsetzungsarbeiten) der Wasserwerke wenigsten einige Rücklagen. Doch selbst nach der Erhöhung liegen wir noch immer im unteren Mittelfeld und die Abgabe auf versiegelte Flächen ist noch immer kein Thema. Nur die notwendige, nachvollziehbare Erhöhung anzuprangern würde der Situation also nicht gerecht. Dies spiegelte sich auch bei dem Treffen wieder, wo sich alle Anwesenden für die leichte Erhöhung aussprachen.

28. Dezember 2009
Wadgasser Sammlerkarten

Die Fraktion hat in Zusammenarbeit mit dem Institutsmuseum der academia wadegotia eine Kleinserie zur Wadgasser Historie aufgelegt. Diese wird an geeigneten Stellen ausgelegt werden bzw. ist zum Teil auch schon ausgelegt und zum kostenlosen Mitnehmen gedacht. Viel Spaß damit! Da heute die Anfrage kam, was denn oder besser ob denn diese Postkarte etwas mit Politik zu tun habe, eine kleine Ergänzung. Ja natürlich! Denn wir möchten noch immer die Einführung der 5. Klassen an Grundschulen und die im hervorragenden Zustand befindliche ehemalige Bäderanstalt benutzen, um mit geringstem finanziellen Aufwand der Grundschule/Tagesschule einen Arbeitsbereich (Bsp.: Specksteinschnitzen) zu besorgen und darüber hinaus ein kleines Heimatmuseum für Wadgassen. Dafür möchten wir die Geschichte von Wadgassen wieder etwas mehr in das Bewusstsein rücken. Die genaue Projektbeschreibung finden Sie hier: Heimatkundemuseum. Da scheinbar ein Punkt überflogen oder missverstanden werden kann, wenn man nicht genau liest, dieser nochmals kurz erklärt. Uns schwebt kein ständig geöffnetes Heimatkundemuseum in Form eines Gemeindemuseums vor, sondern ein Schulmuseum mit bei der Schulleitung anfragbaren Öffnungszeiten. Sprich die Schlüsselhoheit hätte zu den relevanten Räumen der Direktor der Grundschule. Für den Vor- und Verbindungsraum entsprechend die Lehrkräfte.

Das wirklich Interessante an der Projektierung ist die Tatsache, das die noch vorhandenen Kacheln des Vor- und Verbindungsraumes es ermöglichen, einfach Werkbänke einzubauen, um einen Arbeitsbereich zu schaffen, der auch recht pflegeleicht ist.

21. Dezember 2009
Die Zusammenlegung der Feuerwehren der Großgemeinde

Die Zusammenlegung der Feuerwehren der Großgemeinde kam in der letzten Zeit wieder zur Debatte. Von zwei Hauptstellen, vielleicht sogar nur einer Hauptstelle war die Rede, was natürlich die anwesenden Feuerwehrmänner nicht gerade begeistern konnte. Aus rein ökonomischer Sicht bergen die beiden Lösungen natürlich Vorteile. Eine top-ausgerüstete Feuerwehr kommt mit weniger finanziellen Mitteln aus, als die dezentralen aktuell bestehenden Feuerwehren bzw. kann bei gleichbleibenden Geldern eine wesentlich bessere Ausrüstung anschaffen. Als Fraktion Bürgerinitiative erlaubten und erlauben wir uns darauf hinzuweisen, dass eine solche zentrale Lösung aber damit einhergehen muss, dass man den Feuerwehrmännern und -frauen vor Ort die Möglichkeit bieten muss., ihre gewachsenen Traditionen zu leben und auch ihre gewohnten Feste zu feiern. Sprich, wenn es eine Zentrale geben sollte, dann aber mit ergänzenden Räumlichkeiten in den Gemeindeteilen, über die die örtlichen Feuerwehren verfügen können. Den Begriff "Vereinshaus" scheue ich an dieser Stelle, da damit der ehrenamtliche und verdienstvolle Einsatz der Männer und Frauen unserer Feuerwehr wohl geschmälert würde. Denn sie stehen zu den unmöglichsten Zeiten bereit, allen Bürgern zu Hilfe zu eilen und halt nicht nur ihrem "Verein". Lassen wir das Jahr 2010 kommen und schauen dann gemeinsam, ob es nicht tatsächlich eine Lösung geben wird, die allen Seiten gerecht wird.

21. Dezember 2009
Schneeproblem auf dem Bierenfeld

Die Fraktion regt an auch Nebenstraßen in den Streuplan miteinzubeziehen. Das Befahren des Bierenfeldes am letzten Wochenende besaß den herben Beigeschmack eines Cross-Trainings. Die Unfallgefahr, selbst mit optimaler Winterausstattung der KFZs, ist eindeutig zu hoch. Hier muß dringend nachgebessert werden.

21. Dezember 2009

dieLinke Ensdorf Fraktion Bürgerinitiative traf u.a. die Rodener Genossen in Ensdorf.

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weiterführende Informationen: Galerie
21. Dezember 2009
Anwohner frei?

Am Beispiel der Treppenstraße kann man eine physikalische Unmöglichkeit nachweisen. Obwohl hier eindeutig ein Schild "Anwohner" angebracht ist, die Straße nicht wirklich lang ist, müssen dort rund 2.000 Einwohner leben. Nur so lässt sich der Verkehr dort erklären. Bevor wir aber nun versuchen das MPI einzuschalten, wenden wir uns lieber an den Wadgasser Ortsrat im neuen Jahr, ob man dort vielleicht eine andere Lösung finden kann. Dabei wurde hier die Treppenstraße nur exemplarisch genannt.

Nachtrag: Mittlerweile hat der LKW-Verkehr komplett aufgehört - sehr positiv!

19. Dezember 2009
Prädikat "Lebensgefährlich"

Das kurze Verbindungsstück zwischen Wadgassen (Akkord) Richtung Werbeln besitzt für Fußgänger und Radfahrer, die den Umweg über den Wiesengrund vermeiden wollen, eine ganz besondere Herausforderung. Nach der Begehung vom 19. November 2009 bin ich geneigt, den Personen, die diesen Weg wählen, am Ende ein T-Shirt zu überreichen mit dem Aufdruck "Ich hanns üwerlebt". Hier ist dringend ein Fußgänger- und Fahrradweg notwendig. Von der Gemeinde sollte hier nochmals dringend und eindringlich beim Kreis die Beseitung des aktuellen Mißstandes angeregt werden.

18. Dezember 2009

Trotz schlechten Wetters war es wieder ein wunderschöner Weihnachtsmarkt

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Es war verregnet, was aber die Jugendlichen nicht vom Eislauf abhielt, teilweise sogar für noch mehr Gaudi sorgte. Die Stände boten wieder herrliche, größtenteils handwerkliche Eigenerzeugnisse an und nicht nur Massenware, wie bei vielen anderen Weihnachtsmärkten. Der Glühwein war lecker, das Selbstgebruzzelte und die vielen Leckereien, die man überall kaufen konnte, ebenso. Das Zeitungsmuseum hatte wieder kostenlos die Pforten geöffnet und die Gemeinde wieder eindrucksvoll demonstriert, warum der Weihnachtsmarkt so bekannt ist. Wir freuen uns eigentlich schon direkt wieder auf nächstes Jahr. Wobei wir aber schon versuchen möchten, einmal die Öffnungszeiten etwas nach hinten zu verlagern und zu dem anregen werden, die 3-Tages-Frist etwas auszubauen.

29. November 2009

AWO baut in Wadgassen ein Wohnheim für 24 behinderte Menschen

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Auf dem Grundstück des ehemaligen Bauhofes in Wadgassen baut die AWO Saar ein Wohnheim für 24 behinderte Menschen. Rund 2,25 Millionen Euro wird der Neubau kosten, die Grundsteinlegung erfolgte am 27. November 2009

 

29. November 2009

Ein Hauch Japan in Wadgassen

Ein Prunkstück von Sauna - oder sollte man vielleicht nicht besser Saunalandschaft als Begriff nutzen... Wir üben Kritik, aber genauso wichtig ist es uns aber auch Lob auszusprechen - und zwar als Bürger unserer schönen Großgemeinde an die entsprechenden Stellen. Und der Saunabereich des Hallenbades in Differten ist ein wirkliches Prunkstück geworden. Gehalten im japanischen Stil bietet der Außenbereich eine Oase der Ruhe und Entspannung, die in unserer Gegend einzigartig sein dürfte und das für bürgerfreundliche 9 Euro!

Hier einige Bilder, damit Sie ggf. besser nachvollziehen können, was Markus Wannenmacher und Dr. Andreas Neumann so begeistert hat: Bildergalerie. Die technischeren Bereiche sind dabei natürlich nicht für die Öffentlichkeit freigegeben, aber mal ehrlich, draußen siehts auch schöner aus ;-)

11. November 2009; Abbildung: Pressetext EXTRA November 2009
Photovoltaikanlage - ja natürlich doch

Man sollte sich bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage eines ganz klar vor Augen führen: wir leben nicht in der Wüste! Es ist ein offenes Geheimnis, dass bei uns die Sonnenstrahlung nicht übermässig üppig ist. Zudem: im Sommer, wenn sich Betrieb einer Photovoltaikanlage für den Eigenbedarf bezahlt macht, braucht man sie meist nicht, im Winter, wenn Bedarf bestünde, reicht wiederum die erzeugte Leistung nicht aus. So oder so braucht man schon eine ordentliche Fläche, damit der Betrieb sinnvoll ist. Garantierte Abnahmemengen zur Gegenfinanzierung reichen dabei nicht aus. Auch die Reparaturkosten sollte man nicht ganz aus den Augen verlieren, sowie mutwillige Sachbestätigung. Denn gerade bei großflächigen Bebauungsmaßnahmen, z.B. an der Geomatrix-Biofilter würden sich die Module gerade zu für Schieß- und Wurfübungen anbieten. Und wer glaubt, dass hier kein Risiko bestände, der sollte sich dringend die aktuellen Bilder der Hubertushütte anschauen.

09. November 2009
"Einen Politiker unehrlich zu nennen ist eine unnötige Wiederholung"
(phelan) Diesen Spruch hatte ich bis zum heutigen, oder besser gestrigen Tag nicht ganz so ernst genommen. Aber wenn man sieht mit welcher Leichtigkeit auf einmal Grüne und FDP sowie natürlich die CDU Jamaika im Saarland bilden, dann komme ich mir als Bürger mehr als nur auf den Arm genommen vor. Großmundig wurde von Ulrich die "Absetzung Müllers" propagiert, doch nun ist er selbst der Königsmacher. Auch wie sich liberale Themen mit Ökothemen vertragen, muss man erst einmal in der Praxis zeigen. Eigentlich sind sie in den meisten Fällen nicht deckungsgleich, ja noch nicht einmal ähnlich.
09. November 2009
Seniorennachmittag im Alten Abteihof Wadgassen
Ein buntes Programm wurde geboten, dass allen Anwesenden viel Spaß und vergnügliche Stunden bereitet hat. Einige Videos finden Sie unter http://grossgemeinde-wadgassen.de.
18. Oktober 2009
Begehung der Grundschule

Dankenswerter Weise hatte uns der Ortsrat Wadgassen eingeladen, an der Begehung teilzunehmen. Nachdem schon das Gesundheitsamt nichts in den Toiletten feststellen konnte, hatten wir auch so unsere liebe Mühe und Not etwas zu finden. Da gebaut wird, sind natürlich kleinere Verunreinigungen gegeben, es ist auch sicherlich noch die ein oder andere Stelle da, wo man Kosmetik betreiben und es schöner machen kann. Aber keine runterfallenden Steinbrocken, keine Taubenkot-versunkenen Räume usw. usw. Wir verstehen natürlich das Bestreben der Eltern, dass in der Schule etwas gemacht wird, dass es einfach schöner aussieht - halt so wie im Bereich der Ganztagsschule. Doch sollte man sich immer die Mittel vor Augen führen. Ohne die Investitionen in den Ganztagsschulenbereich hätten wir keine Schule mehr. Und jetzt heisst es halt wieder etwas vorsichtiger mit den Mitteln umgehen. Was aber natürlich nicht mit Stillstand identisch sein sollte! Aber halt Schritt für Schritt. Und natürlich auch unter Einbezug der Eltern. So könnten selbige neben der Bibbetreuung ruhig auch ein Auge auf die Toilettenanlage werfen, die SchülerInnen zur Beseitigung des Unrats auf dem Schulhof herangezogen werden. Denn was dort bei der Begehung rumlag, wies eindeutig auf die Jungen und Mädchen hin.

Natürlich wäre es schön und sollte auch so geschehen, dass man die Schule auch von Außen in einen vorzeigbaren, ansehnlichen Zustand verwandelt. Doch aktuell kann man immerhin und ohne Abstriche feststellen: die Lernanlagen (Tafeln, Projektoren etcpp.) sind in einem Top-Zustand und auch die Lehrmaterialien sind reichlich vorhanden.

Insgesamt also kein Grund zur Panik, sondern zum gemeinschaftlichen Aufbau. In diesem Sinne - lassen Sie es uns angehen!

13. Oktober 2009
Notiertes

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger! Am 06. Oktober 2009 befasste sich der Gemeinderat Wadgassen u.a. mit zwei Problemfeldern, zu denen wir eine Stellungsnahme abgeben wollen. Einmal dem Antrag der FDP, der obwohl frist- und formgerecht eingereicht, nicht auf die Tagungsordnung gelangte, da Bügermeister Braun mit Hinweis auf KSVG und "normale Dienstsache" diesem nicht zustimmte. Der Wortlaut des Schreibens war an Polemik und Verallgemeinerung kaum mehr zu überbieten. Hier wurden sanitär-technische Probleme an der Grundschule Wadgassen zu hygienischen Problemen an allen Schulen. Vom Vorschlag Brauns doch darüber abstimmen zu lassen, ob der Antrag doch noch aufgenommen werden sollte, machte die FDP leider keinen Gebrauch. Der Antrag muss also eindeutig von überragender Objektivität und enormer Wichtigkeit auf der Prioritätenskala gewesen sein... Zum anderen wurde aber auch das aktuelle und sehr deutlich Interesse seitens der Eltern geäußert, dass einige Baumaßnahmen an der Grundschule Wadgassen durchgeführt und teils noch vorhandene Missstände behoben werden sollten.

Da noch keine Fraktion sich selbst ein Bild der Zustände machen konnte, wir deshalb auch nicht ins Blinde reindeuteln wollen, warten wir den Dienstag nächste Woche ab. Dann ist Begehung und danach werden wir entscheiden, welche Vorschläge und ggf. Anträge wir einreichen werden. Damit möchten wir dem ehrlichen Interesse der Eltern keinerlei Zurückweisung erteilen, nur man sollte immer nur von Dingen sprechen, die man selbst gesehen hat. Und je nachdem welche Art die Mängel sind (normaler Zustand am Bau, hyg. Probleme, Leiste festzuschrauben etcpp.) kann man dann ganz konkrete Vorschläge zur Behebung unterbreiten und diese dann auch zeitnah umsetzen. Die Lösungen können dabei über die Gründung einer Elterninitiative über Ein-Euro-Jobber (zur Unterstützung des Hausmeisters) bis hin zum "Auf die Füße treten damit es schneller geht" im Gemeinderat reichen. Aber halt maßvoll und ohne zuviel Politik! Hier geht es um konkrete Anliegen und nicht um den nächsten Wahlkampf!

07. Oktober 2009
Ortsrat Werbeln für Fahrradweg
Als Gäste waren u.a. der Fraktionsvorsitzende Markus Wannenmacher und der stv. Fraktionsvorsitzende Dr. Andreas Neumann anwesend. Beide sprachen sich für den Antrag aus (Hinweis: das Straßenteilstück ist Kreissache), da dies die kürzeste Verbindung zwischen Werbeln und Wadgassen (z.B. Rewe Markt) ist und ein solcher Fuß- und Fahrradweg - mit entsprechender Beleuchtung - würde einen wirklichen Anreiz schaffen, das Auto mal gegen etwas mehr Bewegung einzutauschen. Zudem nutzten und nutzen immer noch Fußgänger die Straße, was einer Mutprobe gleichkommt und auch lebensgefährlich sein kann, wie die Vergangenheit zeigte. Auch die Sanierung des an den Bahngleisen entlang führenden Weges, der bei schlechtem Wetter bzw. im Winter, kaum benutzbar ist, fand die vollste Unterstützung.
22. September 2009

Deponie Hector

Renaturierung à la Hector. Sehen Sie die 6 cm dicke Humusschicht? Wir nicht!

Irgendwie muss man eine andere Vorstellung von Renaturierung haben. Aber die Deponie bei Werbeln sieht aus wie eine Müllhalde. Von Erdschicht nichts zu sehen. Zeit bis 2010 dies zu ändern. Sollte sich nichts bewegen unterstützt BI das Beschreiten des Klageweges durch den Bürgermeister. Deponie Hector - Das eine Quelle, die viele Kilometer entfernt ist, Gegenstand eines Gutachtens war, die aber gerade einmal 700 m entfernte RS-Quelle nicht, mutet etwas seltsam an. Fast schon skuril ist die Aussage des Vertreters, dass das Wasser ja von der Quelle wegläuft. Da hat die Wünschelrute aber falsch ausgeschlagen. BI unterstützt den Bürgermeister in allen Punkten.

29. August 2009
Konstitution des Gemeinderates

Der neue Gemeinderat in Wadgassen ist konstituiert und verpflichtet. Mit der FDP und einem Vertreter der Grünen in den Ausschüssen wird es ab sofort richtig interessant im Gemeinderat. Denn solch ein buntes Bild hat es hier noch nicht gegeben.

Pressemitteilung "Da schriftlich getroffene Aussagen (ohne Absprache mit den anderen Listenkandidaten) wie "Erhöhung Eintrittspreis Wadgasser Schwimmbad auf 7,50 Euro/Person", "mehr Polizei in Differten", "weniger Jugendprogramm in den Ferien, mehr Lernen" usw. eines der Angehörigen der Partei "die Linke" von dreien der vier gewählten Listenkandidaten nicht mitgetragen werden konnten, gründeten diese die "Fraktion Bürgerinitiative Wadgassen". Diese besteht aus Markus Wannenmacher (Fraktionsvorsitzender), Dr. Andreas Neumann (Stv. Fraktionsvorsitzender), Erika Neumann."

25. August 2009

 

 

 

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